Clemens Beck

Clemens Beck, M.A.

Büro

Zi. 3203
Ernst-Abbe-Platz 2

Telefon:
+49 3641 9-46353

E-Mail:
clemens.beck@uni-jena.de

Anschrift:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fakultät für Mathematik und Informatik
Institut für Informatik
Arbeitsgruppe MEPHisto – Digitale Modelle, Prozesse und Erklärungen in den Historischen Wissenschaften
Ernst-Abbe-Platz 2
D-07743 Jena
Germany

Vita

  • Seit Januar 2020 Mitarbeiter am Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität im Forschungsprojekt „CORE-H: eine digitale Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften. Anforderungsanalyse und erste prototypische Realisierung am Beispiel der Erforschung des südwest- und mitteldeutschen Humanismus’“
  • 06/2019 – 12/2019 Wissenschaftliche Hilfskraft im Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik-Stiftung Weimar, Mitarbeit im Projekt „PROPYLÄEN. Forschungsplattform zu Goethes Biographica. Briefwechsel, Tagebücher, Begegnungen und Gespräche. Chronologie. Quellen. Recherche.“
  • Seit 2017 Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München. der Universität Erfurt und der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2015 – 2018 Promotionsstipendien der Hans-Böckler-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Seit 2015 Promotionsstudent an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Arbeitstitel „Die Kölner Erzbischöfe und das Reich – Netzwerkanalytische Untersuchungen der Beziehungen zu Friedrich I. Barbarossa und Heinrich VI.“
  • 2012 – 2014 Master-Studium interdisziplinäre Mittelalterstudien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2009 – 2012 Bachelor-Studium Geschichte und Wirtschaftswissenschatfen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Promotionsprojekt

Die Kölner Erzbischöfe und das Reich – Netzwerkanalytische Untersuchungen der Beziehungen zu Friedrich I. Barbarossa und Heinrich VI.

Die geplante Promotion untersuchtdie Beziehungen zwischen den Kölner Erzbischöfen Philipp von Heinsberg, Bruno von Berg sowie Adolf von Altena und den staufischen Kaisern nach dem Sturz Heinrichs des Löwen bis zum offenen Ausbruch des staufisch-welfischen Thronstreits im Jahr 1198. Die Ereignisse am Niederrhein sind im Untersuchungszeitraum sehr komplex, weshalb sie durch die Forschung zu einer „antistaufischen Tradition“ der Kölner Erzbischöfe verdichtet werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Ausgestaltung der konsensualen Herrschaft in diesem Zeitraum unter Berücksichtigung des Rückgangs der fürstlichen Hoftagsbesucher liegen. Die Promotion leistet damit einen Beitrag zur Reichs- und Verfassungsgeschichte des späten 12. Jahrhunderts.

Im Widerspruch zur älteren Forschung soll nachgewiesen werden, dass es sich dabei um eine „Meistererzählung“ der Forschung handelt. Mittels der Historischen Netzwerkanalyse soll gezeigt werden, dass die Kölner Erzbischöfe zu den wichtigsten Akteuren in dem komplexen Netzwerk des Reiches gehörten. Durch dieses Netzwerk wirken verschiedene externe Faktoren auf die Erzbischöfe ein, die zu einer zeitweiligen Frontstellung gegen die Staufer führten. Zugleich wurde die zeitweilige Gegnerschaft immer wieder durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Akteuren aufgelöst.

Forschung

  • Reichs- und Verfassungsgeschichte im Hochmittelalter
  • Historische Netzwerkanalyse
  • Rheinische Kirchen- und Landesgeschichte im Hochmittelalter
  • Thüringisch-Sächsische Landesgeschichte im Hochmittelalter
  • Spanisch-fränkische Beziehungen im 8. und 9. Jahrhundert

Publikationen